Wintersemester 2017/18

Pflichtmodule

  • Grundlagen der Interaktionsgestaltung aus Wahrnehmungs-, Arbeitsund Kognitionspsychologie
  • Theorien der Gestaltung: Distributed Cognition, Tätigkeitstheorie, Strukturierungstheorie Affordances: Besonderheiten der Gestaltung der Medienkanäle Text, Bild, Video, Audio und Animation
  • Grundlagen der Aufgaben- und Arbeitsanalyse
  • Basistechnologien: Webbasierte Systeme, Peer-to-Peer-Systeme, Mobile and Ubiquitous Computing Grundlagen der Software- und Medienergonomie
  • Methoden der benutzerorientierten Interaktionsgestaltung
  • Organisationale Aspekte der Gestaltung komplexer Interaktionen

Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis.

In der Geschichte der Human Computer Interaction haben sich im Lauf der Zeit verschiedene Design-Paradigmen herausgebildet. Aktuell wird beispielsweise u.a. das „Situated Paradigm“ (Harrison, et al., 2007) international diskutiert. Der Fokus der Vorlesung besteht darin, in der HCI-Forschung solche Strömungen, mit jeweiligem Bezug auf empirische Methoden, vorzustellen. Dabei wird thematisiert, welche Verständnisse von Technik, Mensch und natürlicher sowie gesellschaftlicher Umwelt jeweils zu Grunde gelegt, in welchem Verhältnis die Praxen im Entwicklungs- und Nutzungskontext zueinander gesehen und welche Bezüge auf andere Disziplinen dabei diskutiert werden. Schließlich wird im Rahmen der Vorlesung auch die Frage behandelt, ob und wie das Verhältnis zwischen Entwicklungskonzeptionen und Praxis als reflektierte Technikentwicklung organisiert werden kann. Das Ziel der Vorlesung ist dementsprechend, paradigmatisch verschiedene Auffassung von guten empirischen Designmethoden im HCI Bereich vorzustellen und so eine Einführung in verschiedene Denkschulen des HCI zu bieten. Dabei sollen auch Begriffe geklärt werden, die für die jeweiligen empirischen Designmethoden wichtig sind.

Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis.

Der Begriff des Interface beschreibt die Möglichkeiten mit digitalen Medien direkt oder durch digitale Medien vermittelt mit anderen Menschen zu kommunizieren. (Daten und Information generieren, austauschen, empfangen, aufbewahren). Diese Kommunikation verläuft interaktiv oder partizipativ. Digitale Interaktivität ist eine neue Kulturtechnik deren Konzeption und Gestaltung über Gelingen oder Misslingen von Kommunikation entscheidet. Das Modul eröffnet den Studierenden Einblick und Grundlagen in die gestalterisch-wissenschaftliche Analyse und in das Design von interaktiven Medien mit Anwendungen in Kunst, Industrie, Entertainment und Wissenssystemen. Über das Interface muss neu nachgedacht werden. Galt das Interface bislang als Benutzeroberfläche, müssen wir es heute als ein Dispositiv für das Zusammenspiel von Sprechen, Denken und Handeln für die Sichtbarmachung und Vergegenständlichung von Wissen verstehen, das durch Handlungen erzeugt wird. Die Formate der Arbeiten, die im Modul realisiert werden können, reichen von künstlerischen und angewandten Netzarbeiten über spielerische Interventionen in urbanen und medialen Räumen hin zu DJ und VJ Projekten und Installationen.

 

Veranstaltung im Vorlesungsverzeichnis.

Wahlpflichtmodule
  • Unternehmensressource Information
  • Theorien des Informationsmanagements
  • Strategien der Informationsversorgung
  • Enterprise Architecture Management
  • IT und Business Process Outsourcing (einschl. Offshoring)
  • Geschäftsmodelle der Informationswirtschaft
  • IT Service Management
  • Organisation der Informationsversorgung als Dienstleistung (u.a. ITIL)
  • IT Governance
  • IT Portfolio-Management
  • Informationsbedarfsanalyse
  • IT‐WirtschaftlichkeitsanalyseInformationsmodellierung (u.a. Methoden, Meta‐ und Referenzmodelle)

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.

  • Modellierung und Komplexität
  • Lineare Optimierung
  • Kombinatorische Optimierung
  • Constraint Programming
  • Metaheuristiken
  • Simulation

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.

Der Inhalt richtet sich nach dem jeweiligen, durch die Fakultät III legitimierten, Dozenten.

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.

Im Seminar werden aktuelle Themen aus dem HCI Bereich behandelt und vertieft. Jeder Seminarteilnehmer bearbeitet ein ihm zugeteiltes Thema. Dazu recherchiert er selbstständig, wie auch unter Betreuung des Seminarleiters, nach der für sein Thema relevanten Literatur. In der Regel werden die Ergebnisse während des Seminars von den Teilnehmern in Vorträgen vorgestellt (Präsentation), in der Gruppe diskutiert und anschließend schriftlich ausgearbeitet (Hausarbeit).

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.

Ergänzungsmodule
  • Grundlagen der Internetökonomie
  • Segmente des E-Business
  • Elektronische Märkte und virtuelle Marktplätze (Grundlagen und Strukturen, Disintermediation, Trans- und Reintermediation)
  • E-Procurement-Geschäftsmodelle (Grundlagen, Beispiele für Business-to-Business-Marktplätze) Vermittlung von Grundkenntnissen der Transaktionskostentheorie
  • Übertragung des transaktionskostentheoretischen Bezugsrahmens auf elektronisch unterstützte Transaktionen des E-Business und ECommerce
  • Medienkompetenz und -akzeptanz

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.

  • Schutzziele
  • Sicherheitsanalyse
  • Mehrseitige Sicherheit
  • Sicherheit einzelner Rechner
  • Internetsicherheit
  • Sicherheit in mobilen Systemen
  • Kryptographische Protokolle
  • Datenschutzfreundliche Technologien

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.

Kulturtechniken können als systematische Zusammenhänge zwischen Personen, Dingen und Zeichen verstanden werden, als Praxisformen, in die Artefakte eingebettet sind. Prominente Beispiele sind etwa die Praxen im Umgang mit Bild, Ton, Schrift und Zahl, aber auch ,Körpertechniken‘. Medientechnologien lassen sich auf der Basis solcher Kulturtechniken differenziert analysieren. Der Rekurs auf Kulturtechnik erlaubt theoretisch die Überbrückung der Differenz von Kultur/Gesellschaft und technischem Artefakt. Die theoretischen Voraussetzungen dieses Schrittes werden durch die Aufarbeitung entsprechender Theoriebestände (Medien-/Anthropologie, Medien-/Ethnographie, Cultural Studies, Medientheorie, Medienarchäologie, Wissenschafts- und Wissensgeschichte, Diskursanalyse, Laborstudien, STS, Akteur-Netzwerk-Theorie etc.) vermittelt.

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.

Text: Zu den Fragestellungen dieses Modulelements gehören u.a. die Anwendbarkeit von Theorien der Inter-, Hyper- und Paratextualität auf konkrete Untersuchungsgegenstände, das Verhältnis von Literalität zu primärer und sekundärer Oralität sowie der ästhetische Eigensinn analoger (Handschrift, Druckschrift) und digitaler Textproduktionen. Dabei ist das Phänomen Text ebenso als Struktur (langue, signifiation) wie als Semiose (Sprachspiel, écriture) zu thematisieren und die Verschiedenheit der Perspektiven zu diskutieren. Bild: Im Zentrum dieses Modulelements stehen die diversen Bildtheorien sowie ihre jeweiligen Hervorbringungs- und Anwendungskontexte. Auf ihrer Grundlage werden vertiefende Forschungen durchgeführt – u.a zur visuellen Wahrnehmung, zur Bildmagie, zur mnemotechnischen Bedeutung von Bildern, zu den diversen „visual turns“, zum Phänomen der „Visual Culture“ sowie zur Informationsvisualisierung.

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.

Im Fokus des Modulelements stehen die Dynamiken und die Dialektik von Kultur und Gesellschaft. Analysiert werden die Interdependenzen von Kultur und Gesellschaft in der Gegenwart sowohl in regionaler, nationaler als auch international vergleichender Perspektive. Kultur wird dabei als variabler Ordnungsrahmen verstanden, dessen Elemente und Teilsysteme Gesellschaft konstruieren, konstituieren und modifizieren. Ein wesentlicher Bestandteil des Modulelementes ist es, die Funktionen der Medien bei der Vermittlung kultureller Praktiken und im Hinblick auf Wissensaneignungsprozesse sowie in Bezug auf die gesellschaftliche Konstruktion von Wirklichkeit zu entschlüsseln.

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.

  • Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Zufallsvorgänge
  • Diskrete und stetige Verteilungen von Zufallsvariablen
  • Punkt- und Intervallschätzung
  • Statistisches Testen
  • Grundlegende Verfahren der inferenzstatistischen Prüfung von Zusammenhängen bzw. Unterschieden

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.

  • Begriff, Reichweite und geschichtliche Entwicklung des Medienrechts als Rechtsgebiet
  • Bedeutung der Medien im Kommunikationsprozess
  • Die Kommunikationsfreiheiten des Art. 5 GG als „Verfassung“ des Medienrechts (Meinungsfreiheit,
  • Pressefreiheit, Rundfunkfreiheit, Filmfreiheit)
  • Zensurverbot
  • Rahmenbedingungen für Kunstschaffende (Kunstfreiheit)
  • Gegenrechte: Verfassungsrechtlicher Schutz der Betroffenen (Menschenwürde, Allgemeines Persönlichkeitsrecht)
  • Bedeutung der Verfassung für den Schutz privatrechtlich agierender Medienakteure (Drittwirkung der Grundrechte)
  • Jugendmedienschutz
  • Einfluss des Europarechts
  • Bedeutung der EMRK und der Entscheidungen des EGMR

Seminar im Vorlesungsverzeichnis.