Die Macht der Gewohnheiten

Tanja ErtlUncategorized

Wer zu den psychologischen Hintergründen sowie Möglichkeiten mit diesen zu brechen mehr erfahren möchte und dabei noch ganz nebenbei einen besseren Einblick in die Forschungsbereiche von Prof. Dr. Marc Hassenzahl sowie Dr. Matthias Laschke an der Uni Siegen gewinnen möchte, der schalte bitte ein.

 

Wo: Beim WDR.

Wann: 3. Februar 2018.

Sendung: [w] wie Wissen.

 

Intro

„Ungesundes Essen, Aufzug statt Treppe, ins Auto statt auf das Fahrrad zu steigen – warum fällt es uns so schwer, uns von kleinen und großen schlechten Gewohnheiten zu lösen?

[W] wie Wissen begleitet Menschen, die sich ihren schlechten Gewohnheiten stellen und sie besiegen wollen. Das ist gar nicht so einfach. Denn unser Gehirn liebt Gewohnheiten. Mit jeder wiederholten Handlung werden die neuronalen Verbindungen im Gehirn stärker verknüpft, sodass uns die Handgriffe von Mal zu Mal leichter fallen. Unsere Gewohnheiten werden so tief gespeichert, dass es uns mit reiner Willenskraft kaum gelingt, sie dauerhaft loszuwerden. Der Psychologe Wilhelm Hoffmann erforscht an der Uni Köln die Willensstärke und Willens­schwäche und gibt Tipps, wie wir problematisches Verhalten regulieren können.

Dabei können uns auch kleine technische Geräte unterstützen: Der Forscher und Designer Matthias Laschke entwickelt an der Uni Siegen zum Beispiel ein interaktives Schlüsselbrett. Greift man sich den Autoschlüssel, so fällt einem automatisch der Fahrradschlüssel vor die Füße und macht damit auf die gesündere Alternative aufmerksam. Die Willenskraft verhält sich nämlich wie ein Muskel, sie kann trainiert und gestärkt werden. Matthias Laschke bezeichnet seine Erfindungen deshalb auch als Trainingsgeräte gegen ungeliebte Alltagsroutinen.“

Zum Video-Teaser geht’s hier: https://www.facebook.com/pg/experience.interact/videos/?ref=page_internal

Mehr zum allgemeinen Forschungsspektrum: http://www.experienceandinteraction.com/